Summit in Hannover, Zeit für Perspektivwechsel.

Neue Perspektiven erweitern den Horizont, ermöglichen persönliches Wachstum und fördern die Vielfalt. Genau deshalb folgten wir der Einladung der MADSACK Mediengruppe zum „The Future of German Media“ Summit in die Alte Druckerei nach Hannover.

Kaum zu glauben, dass an diesem von Papier und Druckerschwärze geprägten Ort, über zwei Tage riesige LED Walls und Themen wie KI, digitale Transformation und zeitgemäßer Journalismus die ehemalige Druckerstraße beherrschten. Eben dieser Kontrast an einem Ort aus Zeiten, in denen die gedruckte Zeitung das wichtigste Informationsmedium der Gesellschaft war, über die Zukunft einer Medienbranche ohne Print zu diskutieren, kreierte eine ganz besondere Atmosphäre.

Für die etablierten Medienhäuser und Journalisten sei aktuell mehr denn je Crunchtime, so der MADSACK CEO Thomas Düffert in seiner Eröffnungsrede. Inzwischen ist das kein Geheimnis mehr und auch in den eigenen Reihen zeigen sich Akzeptanz und Einsicht. Rechne man die sinkenden Druckauflagen hoch, sei ein Aussterben der gedruckten Auflagen ab 2030 wahrscheinlich – nicht viel Zeit, um die Printverluste mit digitalen Medienangeboten aufzufangen. Wer jetzt erst mit der Transformation anfängt, ist reichlich spät und sollte sich beeilen. Die nächsten drei bis fünf Jahre seien entscheidend für die kommenden drei bis fünf Jahrzehnte, appelliert Düffert. Ganz abgesehen von den hohen Anfangsinvestitionen in digitale Infrastrukturen, stellt vor allem die Monetarisierung der digitalen Angebote die Verlagshäuser vor Herausforderungen.

„Mehr als nur Termine: Mit smarten Daten zum regionalen Freizeitbegleiter“

Wie mit digitalen Angeboten echte Mehrwerte für die Leser*innen geschaffen werden können, hat infomax Geschäftsführer Robert Klauser zusammen mit Niklas Müller, Business Operations Lead beim RedaktionsNetzwerk Deutschland, im Deep Dive vorgestellt.

Als Zielbild habe sich das RND vorgenommen, alle Live-Erlebnisse in der Region für die Nutzer*innen sichtbar zu machen, um langfristig Relevanz über alle Zielgruppen zu sichern, so Niklas Müller. Regionalität als Stärke auszubauen und als Chance zur Schärfung des Markenbilds zu nutzen, seien wesentliche strategische Entscheidungen zu Projektbeginn gewesen. Daraus sei die Vision eines regionalen Veranstaltungskalenders als Mehrwertbaustein für die Leser*innen abgeleitet worden, erläutert Niklas Müller.

Die imx.Platform Produktfamilie ermöglicht es dem RND, zahlreiche Events aus verschiedenen Quellen zu importieren, beispielweise Kinovorstellungen. In der Plattform kann dann jedes Mitglied des Netzwerks z.B. die Zeitung „Kieler Nachrichten“ in einer eigenen Instanz die Eventdaten eigenständig redaktionell verwalten und auch deren Distribution konfigurieren. So können die Kinotermine neben der Website der Kieler Nachrichten auch in die entsprechende App oder mithilfe der Whitelabel Widgets bei Partnern ausgespielt werden. Leser*innen haben zudem selbst die Möglichkeit über den imx.Platform Partnerclient Veranstaltungen einzutragen.

Zum Veranstaltungskalender der Kieler Nachrichten

Mit der imx.Platform hielt das RND endlich das richtige Werkzeug zur Umsetzung der Vision in den Händen. Die manuelle Arbeit in den Redaktionen ist auf ein Minimum reduziert, der Output erhöht und das Werkzeug individuell auf die Bedürfnisse maßgeschneidert. So gibt es beispielsweise Export-Funktionen für die noch verbliebenen Printausgaben, aber auch für Newsletter. Auf Nachfrage des interessierten Publikums in der Area 2 „Subscription“, stellte Niklas Müller klar, dass das Projekt „RND OneEvent“ seit einigen Wochen live ist und im Laufe des Jahres noch ein Redesign des Frontends folgen wird.

Eine Plattform für Austausch und weitere Fragen bot auch unser Stand im Partnerbereich:

Von den zahlreichen Deep Dives über spannende Diskussionsrunden hin zu den Vorträgen im Plenum hat uns das TFGM26 vielfältige Einblicke in den Journalismus geboten – sowohl in der Breite als auch in der Tiefe. Ganz besonders und definitiv eines unserer Highlights war die Rede von Bundespräsident a.D. Joachim Gauck. Mit seiner Ausstrahlung und Lebenserfahrung hat er das Publikum in seinen Bann gezogen und einen kritischen Appell an die 700 Zuhörer*innen gerichtet: Qualitätsjournalismus müsse mehr denn je die Demokratie verteidigen, mit Fairness, Augenmaß und Stolz auf das, was Deutschland alles aufgebaut habe. Seine ehrlichen, aufrüttelnden und kritischen Worte sorgten für Standing Ovations und tosenden Applaus.

Fazit: Crunchtime mit neuen Perspektiven

„The Future of German Media“ Summit hat nochmal verdeutlicht, was sich bereits in der Projektarbeit mit dem RND abzeichnete: Unsere imx.Platform Produktfamilie bietet der Medienbranche neue Perspektiven für Mehrwerte, Relevanz und Monetarisierung, ebenso wie die Herausforderungen der Medienbranche der imx.Platform neue Anwendungsfälle und Perspektivwechsel in Gebiete außerhalb von Tourismus und Mobilität ermöglichen.

Ein top organisiertes und gelungenes Event in einer beeindruckenden Location – wir sagen Danke an das gesamte Event-Team und kommen gerne wieder! 

Lena Grothe

Managerin Marketing & Unternehmenskommunikation am Standort Grassau

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Lena Grothe

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