Einrichten des GoogleTagManagers


Zum Hintergrund: seit kurzem verwenden wir den GoogleTagManager(GTM) bei den Hörnerdörfern. Ziel ist es die diversen Analytics Accounts die hier verwendet werden (Bolsterlang, Fischen etc.) unter einen Hut zu bringen. Hierzu kann man im Tagmanager Profil Regeln und Tags erstellen, anhand derer das Tracking dann ausgeführt wird (dazu später mehr).

Ermöglicht  wird das Ganze über Einbindung eines GTM-Containers im Code, der den sehr ähnlichen GA-Code ersetzt. Der Container sorgt dafür, dass das ‚gmt.js‘ eingebunden wird, welches dafür sorgt, dass die konfigurierten Tags und Regeln vom Browser erkannt werden.

Das Zusammenspiel von Tags und Regeln ist denkbar simpel: solange die Regeln eingehalten werden, werden entsprechend Tags eingebunden, oder eben nicht. Als Tags werden in unserem Fall Google Analytics Ids hinterlegt (Wichtig: Beim anlegen im Tag Manager daran denken unter „weitere Einstellungen->Grundkonfiguration“ das Häkchen bei „IP-Adresse anonymisieren“ zu setzen).

Damit die tags dann auch da ausgespielt werden wo sie sollen, müssen Regeln definiert werden. z.B. soll bei den Hörnerdörfern der Tag der das GA-Tracking für „www.fischen.de“  enthält natürlich nur unter den Seiten ausgespielt werden die auch zu fischen gehören. Um das zu erreichen hinterlegen wir Regeln nach folgendem Schema: „URL enthält ‚://www.fischen.de‘ „. Alles was wir hierfür tun müssen, ist eine Neue Regel zu erstellen, im Dropdown „URL“ und „enthält“ auszuwählen und dann die Regel dem entsprechendem Tag zuweisen.

Um das Ganze zu testen müssen wir unseren googleTag jetzt noch veröffentlichen, dann kann man im Chrome beim Aufruf der gewünschten Seite(aktualisieren mit strg +F5) mit den Developertools (öffnen mit F12) zu Sources navigieren, wo nun „www.googletagmanager.com“ zur Auswahl stehen sollte. Darunter liegt das gmt.js, das alle Informationen enthalten sollte, die wir soeben angelegt haben (Regeln und Tags), wenn nicht haben wir was falsch gemacht. Interessierte können sich also das gmt.js kopieren und der Übersicht halber z.B. in notepad++ einfügen. Dort dann einfach nach der Analytics Id suchen, so kommt man zu den Regeln und Tags. (es treten hier alle GA-Ids auf die mit dem Account verknüpft sind, allerdings sorgen die hinterlegten Regeln dafür, dass immer nur die Erwünschten ausgelesen werden).

 

 

Kommentare

Selber kommentieren:






Weitere Beiträge zum Thema Technologie


KI gestützte Designtools

Autor*in: Carina Kruse


Technologie   //   Über den Tellerrand   //   User Experience & Design


Vor einer Weile stieß ich in einem Google Pocket Artikel auf die WebApp AutoDraw. Es erlangte meine Aufmerksamkeit dadurch, dass aus jeder Zeichnung, welche man rudimentär mit der Maus malte, das Programm ein passendes Icon generierte. Also aus den eigenen Scribbles direkt ein passendes Icon abfällt. Soweit genial, oder? Da musste ich mir direkt das …


Beitrag lesen
28
APR
22

PhotoSwipe: Responsive JavaScript Image Gallery

Autor*in: Benjamin Hofmann


Technologie // User Experience & Design


Ich bin gestern auf eine ziemlich geniale Lightbox-Lösung gestoßen: PhotoSwipe. Diese baut auf Vanilla JS auf und ist auf hohe Performance und die mobile Verwendung ausgelegt, bei der ja doch ziemlich viele Lightboxen scheitern oder von uns sogar deaktiviert werden. Und trotz all dieser Features sind das Skript und die dazugehörigen Styles sehr klein was …


Beitrag lesen
22
SEP
16

Styling von Checkboxen und Radiobuttons

Autor*in: Benjamin Hofmann


Technologie   //   User Experience & Design


Wieder einmal ein Linktipp: Customizing web forms with CSS3 and WebKit Leider funktionieren diese Styles, so wie sie im Artikel dargestellt werden, nur in WebKit-basierten Browsern, also im Safari, Chrome oder den Standard-Browsern von Android und iOS. Aber wenn diese Styles nicht angewandt werden können springt der jeweilige Browser auf die normale Darstellung zurück, wie …


Beitrag lesen
23
FEB
12

imx.ContentDelivery API meets Lechradweg

Autor*in: Christine Pfleger


Projekte   //   Technologie


Wer sich im Alltag nicht täglich mit Datenbanken und Schnittstellen beschäftigt, tut sich zugegebenermaßen schwer zu verstehen, warum unsere Entwickler bei der imx.ContentDelivery API ins Schwärmen kommen. Wir haben daher den Senior Entwickler Benjamin Hofmann und den Technischen Geschäftsführer Christian Heindl gebeten, am Beispiel des aktuellen Lechradweg-Projekts so praxisbezogen wie möglich die Vorteile der imx.ContentDelivery API aufzuzeigen.


Beitrag lesen
18
OKT
22