Virtuell Bergsteigen – was für ein „Mammutprojekt“

Datum: 17. August 2020
Autor*in: Regina Staller


Gipfel & Leuchttürme: unsere Rubrik für kreative und besondere Fundstücke in Tourismus und Mobilität. Hier zeigen wir Best Practices, Ideen und Umsetzungen, die unser Team einzigartig, Nutzen stiftend und teilenswert findet.

Route Watzmann, Quelle: project360.mammut.com

Das Mammut #PROJECT360 ermöglicht es dem Laien die imposantesten Gipfel dieser Erde von der Couch aus zu besteigen. Qualitativ hochwertige 360 Grad Aufnahmen von berühmten Berg- und Klettertouren versprechen phänomenale Einblicke in die Welt der Berge. Und dafür muss man sich nicht einmal alpinen Gefahren aussetzen!

Durch eine ausgefeilte und innovative Kameratechnologie, gelang es der Schweizer Outdoormarke Touren vom Startpunkt bis zum Gipfel in 360 Grad Ansichten festzuhalten. Seit einigen Jahren schon werden so die legendärsten Routen durch Wände und über Gipfel dokumentiert.

Route Matterhorn; Quelle: project360.mammut.com

Im Repertoire findet man unter anderem die berühmte Granit-Steilwand El Capitan im Yosemite Nationalpark, das Mekka der Kletter-Community, oder das Matterhorn, das markante Schweizer Wahrzeichen. Unter den dokumentierten Routen sticht auch der höchste Gipfel dieses Planeten, der Mount Everest, heraus.

Noch aufregender wird das Ganze mit der Virtual-Reality Technologie. Mit einem speziellen Virtual-Reality Gerät können die Bilder noch tiefgründiger erlebt werden. Der Blickwinkel richtet sich hierbei nach den Kopfbewegungen aus. Dafür ist keine Trittsicherheit, aber definitiv Schwindelfreiheit Voraussetzung, damit kein flaues Gefühl im Magen aufkommt.     

Ein virtuelles Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte! Egal ob Bergsteiger, der sich Informationen und Eindrücke für das nächste Projekt einholen möchte, oder Laie, der hiermit mühelos in die faszinierende Welt der hochalpinen Landschaft eintauchen kann!

Sorgfältige Vorbereitung ist Voraussetzung für das erfolgreiche Meistern einer (Berg)tour. Dazu gehört auch eine gründliche Recherche über den Charakter der Route, besonders über Schwierigkeit der Klettereien, ausgesetzte Passagen sowie Beschaffenheit der Schlüsselstelle. Information ist das A und O in der Tourenplanung, dabei sagen Bilder oft mehr als tausend Worte. Durch visuelle Dokumentation von Touren, können definitiv Mehrwerte geschaffen und letztendlich die Attraktivität von Tourismus-Destinationen gefördert werden.


Dieser Artikel wurde verschlagwortet unter:


Kommentare

Selber kommentieren:






Weitere Beiträge zum Thema infomax


20 Jahre infomax

Autor*in: Christine Pfleger


infomax


20 Jahre infomax
20 Jahre infomax

Am 08.06.1998 marschierte Robert Klauser, damals 18 Jahre alt, zur Gemeinde Grassau und füllte eine Gewerbeanmeldung aus. 20 Jahre später: eine erstklassige Positionierung im Markt für alle Belange des Digital Tourism, zwei Standorte, 36 Mitarbeiter/innen, namhafte Kunden weit jenseits des Gemeindegebiets in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wie konnte es soweit kommen? 


Beitrag lesen
08
JUN
18

Lunch & Learn: Input für Körper und Geist

Autor*in: Christine Pfleger


infomax   //   Über den Tellerrand


Bild: Gina Bolle

Wir bei infomax sind echt neugierig. Neues lernen, in der Praxis anwenden und wertvolle Erfahrung gewinnen ist unsere Triebfeder. „Könnten wir nicht noch mehr Benefit für alle herausholen, indem wir das so gewonnene Expertenwissen einzelner bereichsübergreifend teilen?“, haben wir uns gefragt und uns eine Lösung überlegt: Lunch & Learn. Beim gemeinsamen Mittagessen spricht ein Teammitglied über ein Spezialgebiet. Alle anderen: blicken über den Tellerrand. Diskutieren mit. Und lernen dazu.


Beitrag lesen
14
OKT
21