Wer einmal in Brixen war, kommt wieder – DestinationCamp 2026

Datum: 9. Juli 2026
Autor*in: Lena Grothe


Brixen, belebt, Beton, besonders, Brennerbasistunnel, beeindruckend, Begegnungen, begeisternd.

Oh wie schön war das DestinationCamp 2026 in Brixen! Drei Tage voller Impulse, Diskussionen und Begegnungen liegen hinter uns. Zwischen Denkraum und Erfahrungsraum blieb Zeit für spannende Einblicke in die moderne Südtiroler Kultur. Von Traditionen geprägt und doch am Zahn der Zeit, immer herzlich und angenehm stolz auf die eigene Region, qualitätsbewusst und natürlich ursprünglich, authentisch vielfältig: das Brixen, welches wir am DSTNCMP kennenlernen durften, begeistert uns restlos! Eine wunderschöne, völlig unterschätzte Stadt – fahren doch die meisten Urlauber auf der Brennerautobahn daran vorbei gen Süden in die Dolomiten, nach Meran oder Bozen – mit so viel Atmosphäre, Kultur und Leben gefüllt. Fest steht: Wer einmal in Brixen war, kommt wieder!

Alles auf Anfang

Den Auftakt macht Keynote-Speaker Chaichana Sinthuaree mit einer klaren Botschaft: Transformation beginnt nicht mit Technologie, sie beginnt mit Haltung. „Was gestern geholfen hat, hilft morgen wahrscheinlich nicht mehr.“

Zwischen Moderne und Tradition fand das 16. DSTNCMP in beeindruckenden Locations statt: vom Schenoni Urban Lab auf einem ehemaligen Kasernengelände bis zum modernen Brix 0.1 am See und im Mittelpunkt das charakteristische Kloster Neustift mit seiner besonderen Magie vergangener Zeiten. „Geheimtipp“ für alle, die diesen Kraftort mal besuchen: Neben dem Klostergarten ist vor allem die historische Stiftsbibliothek im ersten Stock des Museums ein magischer Ort.

An Tag zwei dann der Impuls von Robert Klauser zu „Datenhoheit und Compliance im digitalen Umfeld: Vom Komplexitätstreiber zum Strategischen Vorteil“ in der Session mit Urs Treuthardt. Als Speaker beleuchtet Robert Klauser in seinem Impulsvortrag, wie Datenhoheit zum echten Wettbewerbsvorteil wird – anhand konkreter Schwachstellen, klarer Handlungsfelder und praxisnaher Architekturprinzipien. Denn: Daten speichern ist nicht dasselbe wie Daten kontrollieren. Viele Destinationen arbeiten mit CMS, CRM, Booking-Tools sowie KI-Anwendungen und verlieren dabei die Kontrolle über ihre eigenen Daten. Genau hier setzt infomax-Geschäftsführer Robert Klauser an.

Sprachlos und fasziniert hat uns der Brennerbasistunnel zurückgelassen: Ein Projekt voller Superlative und über Jahrzehnte geplant, ist jetzt Realität und wird dringend benötigt. Der BBT hat uns gezeigt, wie wichtig Visionen und die ersten Schritte zur Umsetzung sind – egal wie ungewiss die Zukunft ist. Irgendwann werden wir dort ganz selbstverständlich mit dem Zug durch die Alpen fahren. Hier im Tunnel zwischen den nackten Betonwänden zu stehen, ist also definitiv „Once in a lifetime“. Wer das auch mal live erleben möchte, kann hier eine Führung anfragen. Noch ist die Megabaustelle jeden Freitag für Besuchergruppen zugänglich.

Das Gala-Dinner am dritten Tag mit Einblicken in die innovative Produktionsstätte von Progress als Hidden Champion für die Herstellung von Betonfertigteilen aus dem 3D-Drucker (!), ist definitiv ein weiteres Highlight!

Danke an Brixen Tourismus und IDM Südtirol-Alto Adige, ihr wart tolle Gastgeber. Danke auch an die netzvitamine GmbH für so viel Herzblut und Leidenschaft rund um das Event.


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