Innovation & XC 2020

Datum: 14. Februar 2020
Autor: Hannes Heigenhauser


Inspiration trifft Transpiration. Ja, richtig gelesen, am 11. Februar 2020 begrüßte infomax seine Kunden zu einem besonderen Workshop Erlebnis in Reit im Winkl. Doch nicht nur als Pop-Up Veranstaltung für das Digital Tourism Lab gab es beim diesjährigen Workshop zahlreiche Neuerungen.

5 Gründe für einen gelungenen Workshop

1. Digitale Trends aus erster Hand

Gleich zu Beginn erwartete die Teilnehmer ein kurzes Update von Robert Klauser zu infomax: imx.Platform 3, ein neues Firmengebäude und damit einhergehend die physische Manifestierung des neuen Digital Tourism Lab als Speerspitze der neuen infomax Zentrale… Es ändert sich so einiges im Moment, um für die Zukunft nicht nur gerüstet zu sein, sondern diese aktiv zu gestalten. Anschließend leitete Lorena Meyer – Leiterin Konzept und Innovation bei infomax – den Workshop. Das Thema:

Innovationen in Zeiten des Umbruchs
Continuous Innovation, Design Thinking und Co.

Natürlich passte das Thema perfekt in den Workshoprahmen, da sich wohl jeder Kunde fortlaufend mit Innovationen im digitalen Umfeld beschäftigt und eine Einordnung des Begriffs im touristischen Kontext durchaus sinnvoll ist. Folgende Fragen wurden im Vortrag von Lorena beantwortet:

  • Wie sieht der Innovationsprozess in einem Unternehmen aus?
  • Was unterscheidet Innovation, Kreativität und Creative Skills / wie stehen sie in Zusammenhang?
  • Welche Methoden und Werkzeuge zur Ideenfindung gibt es?
Lorena Meyer – Leiterin Konzept und Innovation bei infomax

Vor allem die letzte Frage lieferte den Teilnehmern ein methodisches Rüstzeug zur Generierung und Umsetzung von Ideen im eigenen Unternehmen. Besonders der Ansatz des MVP (=Minimal Viable Product) als Ergebnis eines Design Sprints faszinierte mich, weil es uns in kürzester Zeit vor Augen führt, was unsere „Innovation“ im Kern ausmacht.
Der so entstandene Prototyp wird in mehreren Iterationen ständig verbessert und zwar am Markt mit dem Feedback der User. Diese Vorgehensweise erfordert Disziplin und Mut, sich der Kritik des Marktes bereits in einem frühen Zeitpunkt zu stellen.

Vom Design Sprint zum MVP mit wenig Ressourcen und innerhalb kurzer Zeit

Auch spannend, wenn auch komplex, ist der Double Diamond Ansatz im Design Thinking Prozess, das sich als Problem- und Lösungsraum einordnen lässt:

Double Diamond im Design Thinking Prozess

Zunächst geht es einmal darum, das Problem zu verstehen / herauszufinden, worin die Bedürfnisse des Users bestehen. Denn erst wenn man das Problem verstanden hat, kann man es zu lösen.

Jetzt würde man bei so viel Input vielleicht glauben, dass nach kurzer Zeit die Köpfe rauchen. Aber nicht bei diesem Workshop, wo es sofort in die praktische Anwendung ging.

Gelebte Praxis – Wir entwerfen einen Prototypen

So wurde in Kleingruppen der gesamte Design Thinking Prozess innerhalb kürzester Zeit angewendet, um von der Problemstellung zur Lösung zu kommen. Heraus kamen ein Apparat für entspanntes Ausschlafen, eine App zur Planung von Individualreisen, eine Geburtstagsapp für Erwachsene und ein Transparenzprogramm für gesunde Lebensmittel.

Fazit zum Vormittag: Jeder Teilnehmer konnte für seine Arbeit interessante Insights mitnehmen, um von der Ideenfindung bis zur Umsetzung alle Prozesse zu durchleuchten.

2. Unterricht vom Profi

Nach so vielen interessanten Einblicken in die Welt der Innovation müssen sich die Synapsen erst einmal neu verdrahten. Erwiesenermaßen gelingt dies am Besten bei Bewegung an der frischen Luft. Im Tagungsort Reit im Winkl kein Problem, wo die Langlaufloipe mitten im Ort liegt. So versammelten sich die Teilnehmer des Workshops im Langlaufstadion Reit im Winkl, wo sie die Trainer schon erwarteten. Mit Tobias Angerer und Florian Knopf hatten wir die Ehre einige Runden zu drehen, was auch bei durchwachsenem Wetter ein echtes Erlebnis war.

Langlauftraining mit Profis – Unterwegs mit Tobias Angerer und Florian Knopf

Für einige der Teilnehmer waren es die ersten Meter auf den Langlaufskiern, für andere eine prima Gelegenheit, um die Technik unter professioneller Anleitung weiter zu verbessern. Für alle jedoch war es einfach eine willkommene Abwechslung, um sich nach dem Workshop richtig auszutoben.

3. Networking

Bei infomax versammeln sich viele Top-Destinationen an einem Ort. Klar, dass dann auch am Workshop einige Kontakte geknüpft oder intensiviert wurden. Häufig hörte man folgende Fragen in den Pausen oder auf der Loipe:

Wie macht ihr dieses oder jenes? Wie habt ihr euer Team aufgestellt? Habt ihr das Tool schon im Einsatz? Wie sind eure Erfahrungen mit…?

Der rege Austausch führte zu sehr interessanten Erkenntnissen für die Verantwortlichen in den DMOs und einige neue Ideen werden wohl schon bald zur Reife gelangen. Hier zeigt sich der Wert eines Kundenworkshops, wenn sich die Teilnehmer untereinander vernetzen und von ihren Innovationen berichten.

Austausch und Networking am Abend

4. Visionen erörtern

Es gibt wohl keine bessere Gelegenheit, um mit den Projektmanagern von infomax abseits von Tickets, E-Mails oder Telefonaten ins Gespräch zu kommen. In lockerer Atmosphäre kann man über die nächsten To Dos, Best Practices oder sogar über die gesamte Roadmap für das kommende Jahr sprechen. Die Projektmanager, Designer und Konzepter waren für alle Fragen und Anregungen offen und einige spannende Projekte haben ihren Startschuss wohl an diesem Tag erhalten.

5. Kulinarische Highlights

Auch die Verpflegung entscheidet über den Erfolg eines Workshops. Gut, dass sich infomax seit Jahren auf das Team des Hotels Gut Steinbach verlassen kann. Ob Frühstück, Flying Buffet am Mittag oder 5 Gänge Abendmenü, alle Teilnehmer staunten über die abwechslungsreichen Gerichte. Hungrig ging an diesem Tag wohl niemand nach Hause.

Fazit

Sie sehen, bei infomax erhalten Sie zahlreiche Insights auf aktuelle Trends im Tourismus. Bei Fragen oder Anregungen steht Ihnen Ihr Ansprechpartner bei infomax gerne zur Verfügung.
2020 finden weitere Workshops des neuen Digital Tourism Lab statt, gleichzeitig werden Studien und Projekte durchgeführt. Wer also am Puls der Zeit bleiben möchte, ist im Digital Tourism Lab bestens aufgehoben.

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